Malaysia

Penang – Kunst auf verschiedenen Wegen!

Vanessa, Schaukeln, Kinder

Wie definierst du Kunst? Es gibt Wege unterschiedlichster Art Kunst zu interpretieren. Sei es Malerei, Kochkünste oder die Kunst Menschen das Gefühl von Heimat zu geben. Alle drei genannten Varianten durften wir auf unserer Reise auf die Insel Penang erleben.

Mit der Fähre setzten wir vom Festland über. Die Fahrt bot nicht nur einen Ausblick auf die Skyline von George Town, sondern wir kamen auch am Hafen von Penang vorbei. Das Speditionsherz schlug für einen Moment schneller! Am Anleger angekommen machten wir uns in der prallen Sonne auf den Weg zu unserem Hotel. Zwanzig Minuten später und schweißgebadet standen wir in der Lobby um einzuchecken. Am Abend haben wir einen Food Court (Red Garden Food Paradise) direkt in der Nähe vom Hotel entdeckt, den wir für die kommenden Tage als unseren Dining-Room auserkoren haben. Dieser Food Court ist sehr zu empfehlen, er bietet kulinarische Ausflüge in unterschiedlichste Länder.

Am nächsten Morgen stärkten wir uns beim Frühstücksbuffet im Hotel und begannen unsere Schnitzeljagd durch George Towns Straßen. In einer Karte hatten wir uns am Tag zuvor die Route zu den einzelnen Street Art Bildern aufgemalt. Jedes einzelne Bild war eindrucksvoll und es machte richtig Spaß, Jagd auf die Bilder zu machen. Teilweise konnte man sogar mit den Kunstwerken interagieren, um das Bild noch interessanter und individueller zu gestalten. Wir haben einige Schnappschüsse gemacht, die ihr am Ende dieses Beitrages und in der Galerie wiederfindet.

Der dritte Tag in George Town sollte etwas anders laufen als geplant. Ursprünglich wollten wir auf den Penang Hill, um die Aussicht über die Stadt zu genießen. Das Vorhaben scheiterte direkt bei Ankunft an der Basis der Bergbahn, da die Wartezeit pro Tour ca. zwei Stunden betragen sollte. Mit einem „Fast Lane Ticket“ hätte man die Wartezeit auf knapp eine Stunde pro Strecke reduzieren können, der Preise wäre allerdings um das Zweieinhalbfache gestiegen. Diese Ausgabe war nicht in unser Tagesbudget eingeplant, somit ließen wir dieses Highlight links liegen und machten uns auf zum Kek-Lok-Si Tempel.

Nach einem zwanzigminütigen Walk kamen wir am Fuße des Temples an. Der Tempel ist an einem Hang gelegen und besteht aus einer Gebetshalle, einer Pagode und einer Buddha Statue. Auf dem Hinweg haben wir uns den Fahrstuhl gegönnt und auf dem Rückweg sind wir gelaufen. Der Fahrstuhl hat uns ca. EUR 1,75 pro Person gekostet. Der einzige Kostenpunkt, der noch hinzukam, war der Eintritt zu der Pagode von ca. EUR 0,40. Der Ausblick von der Pagode und von der Aussichtsplattform vor der Buddha Statue war grandios. Wir hatten nicht das Gefühl, als hätte der Penang Hill diese Aussicht toppen können. Wir waren vollkommen zufrieden und haben zusätzlich eine Menge Geld gespart. Die Preise beim Penang Hill wären nämlich für die normale Auf- und Abfahrt EUR 6,50 pro Person und für die Fast Lane EUR 17,00 pro Person gewesen. Also alles richtig gemacht. Abends sind wir dann wieder in unseren Food Court um die Ecke spaziert, um die Kunst der Straßenküche aufzusaugen.

Um mal eine Pause vom Sightseeing zu machen, haben wir uns ein Zimmer in einer Airbnb Unterkunft am Batu Ferringhi gebucht. Dieser Ort liegt eine halbe Stunde Autofahrt von George Town entfernt und direkt am Strand. Ein paar Tage Erholung nach den letzten zwei Monaten Sightseeing haben wir uns verdient. Die Unterkunft sowie die Gastgeberin gefielen uns auf Anhieb sehr gut. Besonders Irene, die Gastgeberin, hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Sie gab uns nicht nur Tipps für den Ort, sondern beherbergte uns wie ihre eigenen Kinder. Da es Kolja schon seit ein paar Tage nicht so gut ging und wir erfuhren, dass sie Medizinerin ist, haben wir sie um Rat gebeten. Ab da an, bekamen wir das Rundum-Sorglos-Paket. Sie kochte Tee, eine unglaublich leckere Hühnersuppe und weihte uns in ihre Künste der Naturheilkunde ein. Wir waren sehr glücklich, dass wir uns für diese Unterkunft entschieden haben. Der Aufenthalt bei Irene und Brownie (ihrem Hund) wird uns lange Zeit positiv in Erinnerung bleiben.

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