Singapur

Oh, du wundervolles Singapur!

Marina Bay Sands, ArtScienceMuseum, Singapore, Wasser

Singapur ist eine Insel und Stadtstaat in Südostasien. Neben Hongkong gehört Singapur zu den wichtigsten Finanzzentren Asiens und die Lebensunterhaltungskosten gelten als die höchsten weltweit. Mal schauen, ob wir unser gesetztes Tagesbudget auch in dieser Stadt einhalten können.

Die Schiebetüren am Ausgang des Flughafens öffneten sich und uns kam eine wohltuende frische Luft entgegen. Diese hatten wir in Yangon sehnlichst vermisst und waren nun doppelt so glücklich bei jedem Atemzug. Kaum zu glauben, dass man sich über frische Luft so sehr freuen kann. Am Flughafen haben wir uns mit Isi und Philly getroffen.

Mit Isi und Philly machen wir normalerweise die Campingplätze Deutschlands unsicher, doch wie es der Zufall wollte, durfte Isi beruflich nach Singapur und Philly konnte im reisenden Homeoffice mitkommen. Somit war alles perfekt für ein Wiedersehen am anderen Ende der Welt. Bevor die Beiden ihren beruflichen Aufgaben nachkommen mussten, hatten sie noch ein paar Tage Zeit einen Teil unserer Reise mit uns zu erleben.

Den Städtepart haben Vanessa und ich eher auf eigener Faust erkundet. Zu Viert haben wir uns die Natur in und um Singapur vorgenommen und die Food Courts getestet. Über die grünen Seiten Singapurs werden wir im nächsten Beitrag berichten, somit starten wir erstmal mit den Highlights in der Stadt.

Marina Bay

Die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten und Highlights tummeln sich in Singapur um die Marina Bay. Angefangen von dem bekannten Hotel Marina Bay Sands, über den Merlion, bis hin zum Singapore Flyer. Da wir noch jung sind und voll im Saft stehen, haben wir diese Sehenswürdigkeiten zu Fuß besucht. Der 360° Blick von der Plattform vor dem Merlion, dem Stadtmaskottchen Singapurs, ist atemberaubend. Von hier aus kann man sich einen Überblick über das ganze Szenario machen. Die Tour erstreckt sich über ca. 5 km und man kann gut einen Nachmittag damit füllen.

Gardens by the Bay

Gardens by the Bay ist eine über 100 Hektar große Parkanlage, die von der Regierung extra angelegt wurde, um die Lebensqualität in Singapur zu verbessern. Die Gartenstadt sollte mit dieser Strategie in eine Stadt im Garten umgewandelt werden. Uns hat die Anlage gefallen, aber im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten, die Singapur und das Umland bieten, ist Gardens by the Bay eher eine Touristenattraktion. Der Park bietet einen Skywalk über eine Brücke (SGD 8 / p.P.), einen Flowerdome und einen Cloud Forest. Ein Kombiticket für die drei Highlights kostet SGD 28 p.P. Wir mussten auf unser Budget achten und haben dieses Angebot nicht in Anspruch genommen. Außerdem wollten wir die wahre Natur kennenlernen und keinen künstlich angelegten Park besuchen.

China Town / Little India

Hier tanzt der Bär noch auf dem Tisch. China Town und Little India sind sehr lebhafte und farbenfrohe Viertel. Wir genossen unsere Aufenthalte dort sehr, da jedes Viertel die ursprüngliche Herkunft der Bewohner wiederspiegelt. An jeder Ecke gab es etwas Neues zu entdecken. Wer günstig essen und eine kulinarische Reise erleben möchte, sollte unbedingt einen Abstecher nach China Town und Little India machen. Zusätzlich zu den einzelnen Essenständen gibt es sogenannte Hawker Center. Die Hawker Center sind Food Courts, in denen für jeden Geschmack etwas zu finden ist. Jeder kann sich von seinem auserwählten Stand etwas zu Essen holen und man trifft sich in der Mitte an einem der freien Tische, um die Speisen zu genießen. Es lohnt sich die Center schon zur Mittagszeit aufzusuchen, da abends ein Teil der Shops schon geschlossen hat und die Auswahl dementsprechend geringer ist.


Also wer hat Appetit bekommen?

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