Indonesien

Nusa was? Genau Nusa Penida!

Beach, Wasser, Strand, Klippen

Nusa Penida ist eine Insel südöstlich von Bali. Wir hatten sie eigentlich gar nicht in unserem Reiseplan vorgesehen, sind aber bei unserer Bali Recherche immer wieder über diese Insel gestolpert. Somit stand fest, dass wir ihr einen Besuch abstatten würden.

Von Uluwatu haben wir den Transfer nach Nusa Penida über unsere Unterkunft gebucht. Leider hatten wir etwas Verständigungsprobleme und waren uns nicht sicher, ob alles so klappen würde wie wir uns das vorstellen. Vanessa war da eher die Entspanntere von uns beiden. In mir brannte doch das eine oder andere Feuer ab, da ich mit der Gelassenheit der Balinesen etwas Probleme hatte. Es hieß immer „no worries“. Zum Glück sind wir mit etwas nachhaken dann in unserer Unterkunft auf Nusa Penida angekommen. Die Unterkunft lag ziemlich abseits, aber dafür im Grünen und die Natur war so gut wie das Einzige was man hören und sehen konnte.

Am nächsten Tag haben wir uns für ca. EUR 19 / pro Person eine Schnorchel Tour gebucht. Auf Nusa Penida gibt es eine Manta Bay, die bei unserem Besuch leider seinem Namen nicht gerecht wurde. Meistens kann man dort große Manta Rochen bestaunen. Die Highseason soll wohl im Juni/Juli sein. In den anderen Monaten ist die Chance die Mantas zu sehen nicht so hoch, aber manchmal hat man Glück. Somit zogen wir weiter durch die nächsten Buchten und haben als Entschädigung schöne Riffe und bunte Fische gesehen. Der Abschluss waren die „Big Fishes“ wie sie von den Einheimischen genannt wurden. Der größte, der unter mir durchgeschwommen war, hatte sicherlich eine Länge von 60-70 cm. Den restlichen Tag haben wir uns am Pool die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Der dritte Tag war eine Mischung aus wundervoller Natur, tollen Eindrücken und Todesangst. Wir haben über unsere Unterkunft ein Auto mit einem Fahrer gebucht, da die Straßen auf der Insel leider sehr schlecht sind. Anfangs hatten wir geplant, dass wir uns einfach einen Roller mieten und drauf los sausen. Im Nachhinein war der private Shuttleservice die beste Entscheidung, die wir hätten treffen können. Es sollten wirklich nur sehr erfahrene Rollerfahrer hier unterwegs sein.

Broken Bay und Angels Billabong

Die ersten beiden Highlights auf dieser Tour an der Westküste lagen direkt nebeneinander. Broken Bay ist ein Brandungstor in einer Klippe, durch das Meerwasser in eine kleine Bucht fließt. Man kann einmal um die Bucht herum gehen und sie von allen Seiten betrachten. Der Ausblick auf das offene Meer und die umliegenden Klippen ist aber auch sehr empfehlenswert.
Der Angels Billabong ist ein Naturinfinitipool, der direkt am Meer abschließt. Die Flut füllt den Pool jeden Tag aufs Neue bei Flut mit Wasser. Wer also ein Bad nehmen möchte, sollte am besten bei Ebbe vorbeischauen. Wir entschlossen uns nur Bilder zu machen und unseren Tagestrip fortzusetzen.

Kelingking Beach

Der wohl bekannteste Foto Spot auf Nusa Penida. Der Kelingking Beach ist ein wahrer Instagram Held. Die Aussicht auf die Felsen und den Strand sind aber auch atemberaubend. Der Weg hinunter zum Strand aber auch. Wer Höhenangst hat oder sich einen schweißtreibenden Abstieg/Aufstieg nicht zutraut, sollte lieber von oben die Aussicht genießen. Am Beginn des Abstiegs steht ein Schild „Auf eigene Gefahr“. Wer hier stürzt oder sich verletzt muss auf eigene Faust die Rettung einleiten. Der Weg ist sehr steil und teilweise muss man seine Kletterkünste auf die Probe stellen. Wir haben nach der Hälfte der Strecke entschieden die Aussicht von dort aus zu genießen. Wir wären sowieso nicht schwimmen gegangen, weil wir noch ein weiteres Highlight vor uns hatten. Der Kelingking Beach darf bei einem Besuch auf Nusa Penida auf jeden Fall nicht fehlen!!

Tembeling Forest

Der Tembeling Forest ist ein Urwald, der an der Küste gelegen ist. Bekannt ist er für seine beiden Naturpools. Wir wollten dieses Highlight unbedingt sehen und sollten an unsere Grenzen stoßen! Unser Fahrer setzte uns an einem kleinen Holzhäuschen ab, wo ein paar Einheimische schon auf uns warteten. Wir konnten entscheiden, ob wir den Weg zum den Naturpools selber fahren wollen oder ob wir zwei Roller mit Fahrer mieten. Die Straßen zu den anderen Highlights waren so katastrophal, dass wir uns für die zweite Variante entschieden. Richtige Entscheidung, trotzdem hatten wir wirklich Todesangst. Die Fahrt war ein Alptraum! Es ging rauf und runter, links und rechts und wirklich über Stock und Stein. Der „Weg“ bestand aus aufgebrochenen Steinplatten, von der Felswand runtergestürzten Felsstücken und riesen Schlaglöchern. Die Fahrer schafften es sogar noch bei den steilen Abfahrten zusätzlich Gas zu geben. Und denkt nicht, dass wir während der Fahrt Helme aufhatten. Vanessa und ich waren froh als wir den Hinweg geschafft hatten! Keine Ahnung wie, aber die Fahrer haben es geschafft. Die Pools waren jetzt nicht der Hit, aber die Aussicht auf die Klippen war sehr schön und die Anzahl an Touristen war recht überschaubar. Nach ca. 20 Minuten Erholung, kam die Rücktour. Augen zu und durch! Tatsächlich haben wir es ohne Blessuren überstanden und konnten die Heimfahrt antreten.

Ein paar Bilder haben wir natürlich wieder geschossen:

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