Neuseeland

Neuseeland Südinsel IV: Pancake Rocks bis Picton

Dieser Beitrag wird dieses Mal etwas kürzer, da wir nicht so viele Highlights auf dieser Strecke hatten. Insgesamt sind wir von den Gletschern bis Picton rund 700 Kilometer gefahren. Carlos unser treuer Freund hat uns wieder ohne Probleme von A nach B gefahren.

Pancake Rocks

Noch heute ist Forschern nicht ganz klar, wie die Pancake Rocks zu ihrer Form gekommen sind. Sicher ist jedoch, dass diese vor ca. 30 Millionen Jahren unter Wasser entstanden sind und durch seismische Aktivitäten über den Meeresspiegel gehoben wurden. Wasser, Wind und Salzspray tragen zur stetigen Veränderung der Pancake Rocks bei.

Ein Wanderweg führt an der Küste lang, wo man den Kalkstein in seiner vollen Pracht bewundern kann. Die ersten Felsformationen waren noch nicht so spannend, dass einzige was Vanessa in den Bann zog, waren Delfine, die durch die Bucht schwammen. Sie war ganz aufgeregt und somit rannten wir schnell weiter, um die kleinen Geschöpfe nicht zu verlieren. Glücklicherweise schwammen sie in die richtige Richtung, so dass wir direkt bei den nächsten Pancake Rocks ankamen. Diese Formationen waren wirklich cool. Nach einer Weile waren die Delfine außer Sicht und wir konnten entlang der Felsen den Weg zum Auto antreten.

Die Pancake Rocks sind in dieser Gegend das einzige Highlight, welches wir uns anschauen wollten, somit war es nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Westport.

Westport

Westport ist bekannt für seinen Surfspot und deswegen hatten wir es auch nur auf unserer Liste. Das Wetter wollte aber leider nicht mitspielen und es regnete aus Eimern. Schade eigentlich, aber wir haben ja auch ein paar „Bürosachen“ zu erledigen.

Im Hostel eingecheckt, haben wir es uns erstmal auf unserem Zimmer gemütlich gemacht. Anschließend haben wir Bilder bearbeitet und Blogbeiträge geschrieben. Die Zeit ist gerannt und der Tag neigte sich dem Abend zu. Es gab Abendbrot und ein zwei Folgen von unserer Serie, bevor es ins Bett ging.

Abel Tasman Nationalpark

Die erste Frage mit der wir uns für den Abel Tasman Nationalpark beschäftigt haben war, in welchem Ort wollen wir eigentlich übernachten. Es gibt mehrere Orte um den Nationalpark. Man kann mit dem Auto nicht in den Park fahren, somit kam eine Übernachtung im Nationalpark nicht in Frage. Wir haben uns nach unserer Recherche für eine Unterkunft in Motueka entschieden.

Als wir bei unserer Airbnb Unterkunft ankamen, wurden wir herzlichst von Leigh empfangen. Doch nicht nur Leigh begrüßte uns, es kamen auch noch Cracker, Jack und Oliver um die Ecke. Cracker und Jack sind zwei Hunde und Oliver der Hauskater. Also wieder einmal kuscheln bis der Arzt kommt.

Am nächsten Tag ging es aufs Boot und ab zum Abel Tasman Nationalpark. Die Tour haben wir wieder über die Plattform Bookme.co.nz gebucht. Sie bestand aus der Bootsfahrt und einer zweistündigen Wanderung durch den Park. Im Nachhinein muss man sagen, dass es eigentlich nur eine Bootstaxifahrt war, da die Leute an unterschiedlichsten Orten abgesetzt und wieder eingesammelt wurden. Die Wanderung durch den Park war auch auf eigene Faust. Final mussten wir also feststellen, dass die 47 EUR pro Person recht teuer waren. Wir haben den Tag trotzdem genossen und sind wieder mit weiteren Eindrücken in unsere Unterkunft zurückgekommen.

Der nächste Tag begann recht entspannt, da Leigh uns netterweise mehr Zeit zum auschecken gab. Wir haben also ausgeschlafen und in Ruhe gefrühstückt. Cracker, Jack und Oliver mussten wir vor unserer Abreise natürlich auch nochmal ordentlich drücken. Letztendlich sind wir gegen 11:30 Uhr nach Picton aufgebrochen. Leigh hatte uns für die Strecke noch einen Tipp gegeben. Wir sollten den Queen Charlotte Drive nehmen. Diese Strecke war sehr kurvenreich, aber der Ausblick war mal wieder ein Traum.

Picton

In Picton angekommen, haben wir im Hostel eingecheckt. Auf Bildern sah es ganz ok aus, in Wirklichkeit waren wir froh, dass wir nur eine Nacht gebucht hatten. Wir wollten beide so wenig Zeit wie möglich dort verbringen. Somit machten wir uns auf den Weg durch Picton. Groß ist der Ort nicht und somit waren wir recht schnell durch.

Es ging auf den Abend zu und unsere Bäuche fingen an zu Knorren. Ich nerve Vanessa wahrscheinlich jeden Tag damit, dass ich endlich mal wieder Pizza essen möchte. Sie hatte wohl einen guten Tag und die gesunde Ernährung wurde für einen Tag mal ausgesetzt… Es gab sogar eine Pizzeria in Picton und somit fanden wir uns einen Augenblick später, an einem Tisch in der Pizzeria wieder. Die Pizzen waren super lecker und riesig! Mit vollem Magen und glücklich stolzierten wir also zum Hostel zurück. Zum Nachtisch gab es ein paar Süßigkeiten und zwei Folgen unserer Staffel.

Am nächsten Morgen war früh Tag, denn wir mussten bis spätestens 8 Uhr für die Fähre zur Nordinsel eingecheckt haben. Also klingelte um 6:30 Uhr der Wecker und wir machten uns fertig. Die Fährfahrt war sehr schön und dauerte ca. 3,5 Stunden, ehe wir in Wellington einliefen. Ein paar schöne Bilder sind auch auf dem Schiff entstanden.

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