Malaysia

Melaka – klein aber fein!

Drache, Tempel, Farbenfroh

Die Zeit in Singapur war nun leider abgelaufen und somit machten wir uns auf um Malaysia zu entdecken. Unser erster Stopp sollte Melaka sein. Wir buchten einen Bus von Singapur nach Melaka, einer kleinen Küstenstadt im Westteil von Malaysia. Die Busfahrt war sehr ruhig, nur am Grenzübergang wurde es spannend. Im ganzen Bus hingen Schilder, dass man sich auf die Aus- und Einreise vorbereiten sollte, da der Bus nach spätestens 30-45 Minuten weiterfährt. Und ja, auch ohne einen, wenn man nicht rechtzeitig wieder an Bord ist. Bei uns hat alles reibungslos geklappt und wir saßen pünktlich wieder im Bus.

In Melaka angekommen, waren wir anfangs nicht sehr begeistert. Die Fahrt durch den Ort sah nicht sehr spannend aus, aber wir wollten nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Von der Haltestelle waren es nur ein paar Schritte bis zu unserer neuen Unterkunft. Es war bereits die zwölfte Unterkunft auf unserer Reise, aber es folgen bestimmt noch einige. Das Modern Boutique Cave Hostel war super gelegen und sehr einladend eingerichtet. Am Abend sind wir noch zu dem Hawker Foodcourt gegenüber essen gegangen.

Am nächsten Tag nahmen wir uns die Sehenswürdigkeiten vor. Alle liegen relativ nah zusammen, sodass man sie zu Fuß an einem Tag ablaufen kann. Den Startpunkt setzten wir an der Jonkerstreet, der Pulsader in Chinatown. Hier findet am Wochenende der Nachtmarkt statt, den wir für kulinarische Ausflüge sehr empfehlen können. Weiter ging es zur Christ Church, dem Stadthuys und zur St. Pauls Kirche. Die St. Pauls Kirche liegt auf einem kleinen Berg in der Innenstadt. Der Ausblick ist recht schön und die großen Bäume spenden Schatten, um sich von dem Aufstieg etwas zu erholen. Am Fuße des Berges liegt der nächste Stopp. Die A Famosa ist eine alte portugiesische Burg, bzw. die Überbleibsel von der Burg. Direkt nebenan liegt dann das Melaka Sultanate Palace Museum unser letzter Stopp auf der Melaka Sightseeingtour. Der Museumspalast ist ein Nachbau aus früheren Zeiten und zeigt die Geschichte aus der Region. Der Eintritt ist mit 5 MYR erschwinglich und lohnt sich.

Am letzten Tag in Melaka haben wir etwas relaxt und abends sind wir auf den Nachtmarkt in der Jonkerstreet gegangen. Wie schon erwähnt, kann man hier neue kulinarische Erfahrungen sammeln. Wir haben acht verschiedene Snacks ausprobiert und waren hinterher satt für drei Tage.

Nach anfänglicher Skepsis Melaka gegenüber, können wir sagen, dass sich ein kurzer Stopover auf jeden Fall lohnt. Hier findet ihr ein paar Bilder aus Melaka:

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